PUBLIC DEBATE

überFLUSS #5 - Recht auf Fluss
Mittwoch, 21. September 2016


Flussbad Berlin e.V. im Gespräch mit Roberto Epple, Steffi Lemke und Dr. Martin Schwegmann

Begrüßung
Jan Edler
, Flussbad Berlin e.V., Berlin - 00:00:00 - 00:05:54

Einführung
Leona Lynen
, Stadtforscherin, Berlin - 00:05:55 - 00:07:15

Präsentation
Roberto Epple, European Rivers Net, Genf, Le Puy - 00:07:15 - 00:34:22

Podiumdiskusssion - 00:34:23 - 01:35:32
Steffi Lemke
, MdB, Sprecherin für Naturschutz und Vorsitzende der Parlamentarischen Gruppe „Frei-fließende-Flüsse“, Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Berlin
Roberto Epple, European Rivers Net, Genf, Le Puy
Andreas Krüger, belius Stiftung und Initiative StadtNeudenken, Berlin
Die Diskussion wird von Leona Lynen moderiert.

Mit der Veranstaltungsreihe überFLUSS widmet sich der Flussbad Berlin e.V. dem Thema Flussbaden und Flussbäder im größeren Kontext aktueller urbaner Entwicklungen. Im Gespräch mit AkteurInnen aus Wissenschaft, Politik und Stadtgesellschaft aus dem In- und Ausland wurden Wissen und Erfahrungen ausgetauscht und über die Potenziale eines Flussbads für Berlin diskutiert.

Am 21. September 2016 sprachen wir mit unseren Gästen über den Zugang zu sauberen Flüssen. Zahlreiche zivilgesellschaftliche Initiativen engagieren sich europaweit für den Schutz der Flüsse, ein nachhaltiges Wassermanagement und die Umsetzung von entsprechenden Richtlinien in der Gewässerpolitik. Durch öffentlichkeitswirksame Aktionen weisen sie auf bestehende Missstände hin und setzen sich für die Rückgewinnung der Flüsse für Mensch und Tier ein. Der von Roberto Epple initiierte BIG JUMP ist eine solche Aktion, die seit 2005 durch kollektives „Ins-Wasser- Springen“ in unterschiedlichen europäischen Städten auf die Verschmutzung der Flüsse aufmerksam macht und die Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinien fordert.

Wir haben uns an diesem Abend mit den Fragen beschaftigt, wie sich zivilgesellschaftliche Initiativen Gehör für ihr Anliegen verschaffen, wie sie mit ihren Aktionen politische Entscheidungen beeinflussen und welche Rolle Flüsse in der Stadtentwicklungspolitik spielen.


FLUSSBAD BERLIN
Das Projekt „Flussbad Berlin“ ist ein Vorschlag, den heute weitgehend ungenutzten Spreekanal – den sogenannten Kupfergraben entlang der Museumsinsel im Zentrum von Berlin – umzubauen: zwischen Bode Museum am westlichen Ende der Spreeinsel und dem Auswärtigen Amt soll im unteren Lauf des Kanals ein cirka 850 Meter langes Naturschwimmbad entstehen. Mit Hilfe eines Kiesfilters könnte das Spreewasser auf Badegewässerqualität gebracht werden. Gleichzeitig wird darüber nachgedacht, im oberen Abschnitt des Kanals an der Fischerinsel ein Trittsteinbiotop für die Migration von Tieren und Pflanzen zu schaffen. Um das Projekt voranzutreiben, wurde 2012 der gemeinnützige Verein „Flussbad Berlin“ gegründet. Viele BerlinerInnen finden die Idee, in der Spree baden zu können, äußerst attraktiv. Und auch die Politik hat die Bedeutung des Projekts für die Stadtentwicklung Berlins erkannt: im Rahmen des Programms Nationale Projekte des Städtebaus ist der Verein Flussbad Berlin vom Bund und dem Land Berlin mit der Weiterentwicklung der Idee beauftragt worden.

www.flussbad.berlin

Die nächste überFLUSS Veranstaltung findet Anfang 2017 zum Thema „Flussbäder in Berlin“ im ANCB statt.

ANCB in collaboration with Flussbad e.V.

Supporters Flussbad e.V.

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
Nationale Projekte des Städtebaus
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
Berlin Baut

Partner Flussbad e.V.
Proqm





 





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